Modul 1 – Willkommen & Orientierung
Dieses Modul gibt dir einen ersten Überblick über den Kurs, die Lernphilosophie von ThinkingDog und den strukturierten Weg, den du hier gehen wirst.
Du erfährst, warum es sinnvoll ist, Hundewissen bereits vor dem Einzug eines Hundes aufzubauen, welche Grundhaltung diesen Kurs prägt und wie die kommenden Module aufgebaut sind.
Eine erste Selbstreflexion hilft dir, deine Erwartungen und Ziele einzuordnen – damit du den Kurs mit genau dem Fokus nutzt, der für dich richtig ist.
Fundament für ein hundgerechtes Miteinander
In diesem Abschnitt lernst du die zentralen Grundlagen, die jede Mensch-Hund-Beziehung tragen. Bevor Verhalten verstanden oder beeinflusst werden kann, brauchst du ein klares Bild davon, wie Hunde ihre Welt wahrnehmen, wie sie lernen, kommunizieren und welche Bedürfnisse ihre Entscheidungen leiten.
Diese Basismodule richten sich an alle Halter*innen – unabhängig davon, ob ein Familienhund einzieht oder später ein Assistenzhund ausgebildet werden soll.
Sie schaffen Orientierung, räumen mit typischen Missverständnissen auf und ermöglichen dir, Hunde nicht über Verhalten, sondern über Verständnis zu begleiten.
Dieses Segment vermittelt die theoretischen Grundlagen der Assistenzhundeverordnung (AHundV) und bereitet dich darauf vor, fundierte Entscheidungen im Hinblick auf Auswahl, Eignung, Führung und Alltag eines Assistenzhundes zu treffen.
Die Module bauen auf den Basisthemen des Kurses auf und übertragen Wissen zu Körpersprache, Emotionen, Umweltfaktoren und Belastbarkeit auf den speziellen Kontext von Assistenzhundeteams.
Du lernst, welche rechtlichen Rahmenbedingungen gelten, wie Assistenzhunde eingeteilt werden, welche Anforderungen an Hund und Halter gestellt werden und was Teamarbeit in anspruchsvollen Alltagsumgebungen bedeutet.
Dieser Theorieteil ersetzt keine praktische Ausbildung, legt jedoch die Grundlage für sicheres Handeln, reflektierte Entscheidungen und ein verantwortungsvolles Miteinander.
Hier findest du unterstützende Materialien, Arbeitsblätter und Reflexionshilfen. Sie helfen dir, Belastung sichtbar zu machen, Übergänge zu analysieren, Reizdichte einzuschätzen und den Alltag strukturiert zu reflektieren. Die Tools sind nicht dazu da, etwas zu „testen“, sondern um Orientierung und Verständnis zu vertiefen.
Der Abschluss fasst die wichtigsten Prinzipien noch einmal zusammen und verbindet die Inhalte zu einem klaren Gesamtbild. Du reflektierst, was sich für dich verändert hat, welche Muster du jetzt erkennst und wie du die Erkenntnisse langfristig in euren Alltag integrieren kannst. Diese Sektion schließt den Kurs und öffnet den Raum für Weiterentwicklung im eigenen Tempo.